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Schaub, Mirjam and Schmitter, Elke
Radikalität und Populärkultur
Seit dem 19. Jahrhundert sind Radikalität und Populärkultur keine Gegensätze mehr. Weder ist die eine nur permissiv und integrativ noch die andere ausschließlich rigide und elitär. Stattdessen lösen sich die klassischen Gegensätze zugunsten eines neuen Zusammenspiels auf. Spätestens seit Jeremy Bentham im Jahr 1832 in London seine »Auto-Ikonifizierung« durchsetzte, stiftet die Verbindung aus Radikalität und Populärkultur eine neue Form von Egalität und sozialem Ausgleich, die quer zur Figur der sozialen Beschämung steht. Dies schlägt sich nieder in einem so unorthodoxen wie ubiquitären Gebrauch des eigenen Körpers und Lebens, der bislang kaum erforscht ist, vermutlich, weil Handlungstheorien, Zweck- und Nutzenkalkül den Blick darauf verstellen. Elke Schmitter diskutiert mit Mirjam Schaub über die Bedeutung und den Wandel von Radikalität und Radikalisierung in Philosophie, Kunst, Politik und Gesellschaft. Mirjam Schaub ist Philosophin und Autorin. Seit 2012 lehrt sie als Professorin für Ästhetik und Kulturphilosophie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg. Parallel zu ihrem Studium der Philosophie besuchte sie die Deutsche Journalistenschule (DJS) in München und arbeitete anschließend frei für
taz
,
Freitag
und das Feuilleton von
ZEIT
und
FAZ
. Nach einer Promotion über Gilles Deleuze und einer Habilitation über Sinn und Unsinn von Beispielen in Philosophie und Ästhetik, vertrat sie Professuren an der FU Berlin und der TU Dresden; später war sie fünf Jahre lang Professorin für Philosophie an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Ihr zweibändiges Werk
Radikalität und der Riss zwischen Theorie und Praxis und Radikalität. Eine andere Kulturphilosophie
sowie
Radikalität und der Mut zum Gebrauch des eigenen Lebens. Eine unerhörte Populärkultur
ist im Felix Meiner Verlag (2025) erschienen. Das Buch ist auf Platz 2 der besten Sachbücher des Monats Januar 2026. Elke Schmitter ist Schriftstellerin und schreibt Lyrik, Prosa und Essays. Zuletzt ist von ihr der Roman
Alles, was ich über Liebe weiß, steht in diesem Buch
bei C.H. Beck (2024) erschienen. Sie hat Philosophie in München studiert und war Journalistin bei
taz
,
Die Zeit
,
SZ
und
Der Spiegel
. Derzeit ist sie Kolumnistin für den Perlentaucher (»ein wort gibt das andere«).
2026